Geschichte


Hier möchten wir Sie auf eine Reise von der Gründung im Jahre 1882 bis heute mitnehmen. Über die Erbauung mehrerer Feuerwehrgerätehäuser in Ammerthal, Fahrzeugbeschaffungen für die Wehr, Amtierende Vorstände und Kommandanten und mehreren Jubelfesten der über 135 jährigen Vereinsgeschichte können Sie in den nachfolgenden Texten mehr erfahren.

GRÜNDUNG DER AMMERTHALER FEUERWEHR 1882


Sicherlich hat es schon vor dem Jahr 1882 beherzte Männer gegeben, die, aus Gründen der christlicher Nächstenliebe und von Kameradschaft und Nachbarschaftshilfe motiviert, bei Feuersnot selbstlos und uneigennützig zugegriffen haben. Nach mündlicher Überlieferung soll bereits um das Jahr 1860 eine Freiwillige Feuerwehr Ammerthal existiert haben.

Es war genau am 7. Oktober 1882


Gründung folgte auf dem Fuß, das Bemühen um einen systematischen Aufbau der Freiwilligen Feuerwehr, der auch vor 125 Jahren nicht ohne „Papier und Büro“ möglich war. Nach der Beratung durch höhere Stellen und nach der Beschaffung der notwendigen Bücher und Unterlagen ließen sich schließlich mehrere Ammerthaler Bürger offiziell in die Feuerwehr aufnehmen. Für sie und viele andere mag dies ein Leben lang ein denkwürdiger Tag gewesen sein.
 

AUSZÜGE AUS DEM STAATSARCHIV AMBERG ÜBER DIE GRÜNDUNG

Ammerthal, den 9.Oktober 1882
       Die
Gemeindeverwaltung
                  Ammerthal
         an das
Kgl. Bezirksamt
                        Amberg
             Betreff:
Feuerlöschwesen, hier
Bildung der Freiwilligen
Feuerwehr
Gemäß Auftrags eines Kgl. Bezirksamtes
Amtsbl. Nr. 33 v. 9. August d. Jahres wurde in
einer am 3. September d. Js. abgehaltenen
Gemeindeversammlung der bezirksamtliche
Auftrag bekannt gegeben und die Gemeinde-
mitglieder zur Bildung einer Freiwilligen
 Feuerwehr aufgefordert.
Diese Aufforderung kam in der am 13. September
wiederholt abgehaltenen Gemeindeversammlung,
wozu alle feuerwehrfähigen, männlichen Kräfte 
eingeladen wurden, zur Beratung und
wurde dieselbe mit Stimmenmehrheit angenommen.
Am 9. des Monats wurde nun eine Versammlung
von denjenigen berufen, die durch Unterschrift
bereits am 13. September ihren Zutritt zur
Freiwilligen Feuerwehr erklärten. Bei
dieser Versammlung fand nun die Beratung
und Festsetzung der Statuten satt und
demnach wurde die Wahl des Verwaltungs-


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rates vorgenommen. Bei dieser Wahl
ergab sich nachstehendes Resultat.
1) Vorstand, Bürgermeister Gräml
2) Hauptmann, Josef Lehmeier
3) Schriftführer und Kassier, Haller, Lehrer
4) 1. Zugführer Zimmermann, Wirt
5) 2. Zugführer Galli, Mühlgeselle
6) 3. Zugführer Lehmeier Michl, Müllersohn

Zugleich hat die Gemeinde beschlossen,
neben der Freiw. Feuerwehr auch
die Pflichtfeuerwehr zu errichten, um
den Beitritt zur ersten rege zu erhalten.
Die Zahl der Mitglieder d. Freiw. Feuerwehr
beträgt z.Z 49, weitere Beitritte stehen
noch in Aussicht.
Dies wird hiermit einem Kgl. Bezirksamt
gehorsam berichtet



gehorsam
der
Bürgermeister
Gräml


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Ammerthal, den 24.August 1888
       Von der
Gemeindeverwaltung Ammerthal
         an das
Königliche Bezirksamt Amberg

             Betreff:
Statistik des Feuerlöschwesens
Die unterfertigte Gemeinde-
verwaltung zeigt hierdurch einem

Königlichen Bezirksamt an, dass
die Freiwillige Feuerwehr
Ammerthal
am 7.Oktober.1882
gegründet worden ist.

Gehorsam
die Gemeindeverwaltung

Gräml, Bürgermeister


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ERSTES PROTOKOLLBUCH AUS DEM JAHRE 1882

Erstes Protokollbuch der Feuerwehr Ammerthal im Jahre 1882.

UNSERE GRÜNDUNGSMITGLIEDER

NAME, VORNAME

Weiß Vinzenz
Götz Johann
Biehler Josef
Tischner Georg
Gräml Georg
Lehmeier Johann
Schmid Johann
Ibler Georg
Michael Josef
Weiß Josef
Weiß Johann
Schmalzl Johann Georg
Schinhammer Konrad
Moser Wolfgang
Wardl Johann

GEB AM

24.11.1860
27.06.1860
24.10.1863
03.12.1862
18.11.1847
22.03.1857
27.03.1847
01.02.1858
30.09.1848
24.02.1846
26.04.1849
04.09.1856
31.01.1845
27.09.1846
13.09.1855

WOHNORT

Oberammerthal
Oberammerthal
Unterammerthal
Oberammerthal
Hirnmühle
Finkenmühle
Oberammerthal
Unterammerthal
Unterammerthal
Unterammerthal
Oberammerthal
Oberammerthal
Oberammerthal
Fichtenhof
Altammerthal

BERUF

Hochofenarbeiter
Gütler
Zimmermann
Schmied
Müller und Bürgermeister
Müller
Gütler
Bauer
Bauer
Bauer
Gütler
Bauer
Schneidermeister
Hochofenarbeiter
Maurer

AMTIERENDE VORSTÄNDE SEIT GRÜNDUNG 1882

AMTIERENDE KOMMANDANTEN SEIT GRÜNDUNG 1882

NAME, VORNAME

Gräml Georg
Weiß Vinzenz

Gräml Georg
Lehmeier Johann
Gräml Georg
Weiß Vinzenz
Gräml Georg
Englhard Heinrich
Wismeth Johann
Haller Josef


1938 - 1948
keine Eintragungen im
Protokollbuch


Lehmeier Johann
Peter Johann
Kellner Leonhard
Weiß Georg
Koller Günter
Lehmeier Josef
Koller Günter

AMTSZEIT

02.07.1882 - 02.10.1883
02.10.1883 - 24.12.1893
24.12.1893 - 23.10.1894
23.10.1894 - 01.01.1898
01.01.1898 - 20.03.1898
20.03.1898 - 20.12.1903
26.12.1903 - 30.12.1906
30.12.1906 - 27.01.1909
27.01.1909 - 21.01.1934
21.01.1934 - 23.01.1938


1938 - 1948
keine Eintragungen im
Protokollbuch


10.01.1948 - 17.12.1950
17.12.1950 - 29.11.1964
29.11.1964 - 02.11.1969
02.11.1969 - 29.11.1997
29.11.1997 - 26.10.2002
26.10.2002 - 15.03.2014
15.03.2014 -           heute

NAME, VORNAME

Lehmeier Josef
Lehmeier Leonhard
Heinrich Martin
Schmid Johann
Pilhofer Leonhard
Peter Johann
Kirschner Georg
Peter Johann
Lehmeier Leo
Graf Konrad
Lehmeier Leo

1938 - 1948
keine Eintragungen im
Protokollbuch


Graßer Leonhard
Engelhard Josef
Badura Karl-Heinz
Weiß Georg
Stöcklmeier Richard
Englhard Thomas (komissarisch)
Scheibel Karlheinz
Baumer Florian

AMTSZEIT

07.02.1882 - 24.12.1893
24.12.1893 - 12.12.1894
12.12.1894 - 13.01.1895
13.01.1895 - 20.03.1898
20.03.1898 - 26.02.1903
26.02.1903 - 31.01.1915
31.01.1915 - 16.02.1919
16.02.1919 - 29.01.1922
29.01.1922 - 27.01.1924
27.01.1924 - 20.01.1929
20.01.1929 - 23.01.1938

1938 - 1948
keine Eintragungen im
Protokollbuch


10.01.1948 - 26.02.1956
26.02.1956 - 10.11.1968
10.11.1968 - 02.11.1969
02.11.1969 - 04.11.1989
04.11.1989 - 18.12.2002
18.12.2002 - 30.04.2006
30.04.2006 - 01.11.2016
01.11.2016 -          heute

AUFWÄRTSENTWICKLUNG BIS HEUTE

Auszug aus dem Staatsarchiv Amberg vom 6. August 1916


„Erbauung eines neuen Feuerhauses“
„Bisher wurde die Feuerspritze in einem Gebäudeteil des Gastwirtanwesens in Oberammerthal untergebracht. Der Besitzer Matthias Eder entfernt nun diesen bei dem Umbau des Wohnhauses. Die Gemeinde ist gezwungen ein Häuschen für die Unterbringung der Feuerspritze und der Feuerlöschutensilien zu erbringen.“Die Gemeindeverwaltung sucht nach einem geeignetem Bauplatz durch einen „Ingenieur“, der auch die Pläne einschließlich Kostenvoranschlag „gütigst“ anfertigen soll.
„Der stellvertretende Bürgermeister hat den Obst- und Hausgarten des Karl Schinhammer, Haus-Nr. 35 in Oberammerthal als geeigneten Platz für die Erbauung eines Feuerhauses ausfindig gemacht. Dieser Platz liegt in der Nähe des abzugebenden Feuerhauses, welches in der Mitte der Ortschaft Oberammerthal an drei nach verschiedenen Richtungen führenden Wegen steht. Derselbe ist frei und sonnig und für den beabsichtigten Zweck geltend, muss jedoch erst erworben werden, da auf Gemeindegrund kein geeigneter Platz zur Verfügung steht. Über den Ankauf von nur 1 1/2 Dezimal Grund von Haus-Nr. 35 hätte daher die Gemeinde zu beschließen und diese Erbauung durchzuführen, damit die Anfertigung des Planes bewerkstelligt werden kann.“
Am 10. September 1916 wurde im Gemeindeausschuss über den Bau des „Feuerhauses“ abgestimmt und der Antrag zum Bau mit 26 Stimmen ohne Gegenstimme angenommen.
 
Vertrag vom 11. September 1916
„Zur Erbauung eines Feuerhauses wird der zu benötigende Platz im Obst- und Grasgarten des Karl Schinhammer in Oberammerthal Haus-Nr. 35 käufl ich erworben. Nachdem dieser Platz nach amtstechnischen Gutachten als einzig geeignet ist. Für die benötigte Fläche zu 1 1/2 Dezimal wird dem Karl Schinhammer der Betrag von 50 Mark ausbezahlt.
Zugleich wird die Erbauung des Feuerhauses und die Aufnahme des nötigen Geldes vom Darlehenskassenverein hiermit beschlossen. ...“
Es folgte ein weiterer Bericht an das königliche Bezirksamt Amberg, „dass mit dem Bau wegen Mangel an Handwerksleuten nicht begonnen werden konnte. Die Vordringlichkeit des Baues ist auch gegenwärtig nicht mehr in dem Maße vorhanden, wie im August letzten Jahres. Da der Gastwirt Eder aus dem gleichen Grunde den Hausumbau in diesem Jahre nicht mehr vornehmen kann und der Raum für die Feuerspritze immer noch zur Verfügung steht, wird der Bau des Feuerhauses im Laufe des nächsten Jahres zur Ausführung kommen.“
Am 10. Juni 1917 wird der Bau wegen „Baumeister- und Handwerkermangel, Baumaterial und den Kosten von 3000 Mark nach Friedensschluss verschoben.“Im Jahre 1920 kommt folgende Antwort auf die Anfrage, wie weit der „Feuerhausbau“ verschoben wird: „Der Bau wird wegen der hohen Kosten ein bis zwei Jahre zurückgestellt. Die Feuerspritze ist zur Zeit in einem eigens von der Gemeinde mit Bretter verschlagenen und verschließbaren Raum im Nebengebäude des Johann Graßer in Oberammerthal untergebracht. Der Raum ist von außen zugänglich.“
Wann dieses „Feuerhaus“ letztlich gebaut wurde, lässt sich aus den Unterlagen im Staatsarchiv Amberg nicht ermitteln.
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im Hintergrund das"Erste Feuerwehrhaus"

1957

75-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe
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1965

Neues Feuerwehrhaus am Mühlweg

Jahr für Jahr hat sich dann die Freiwillige Feuerwehr Ammerthal aufwärts entwickelt. Das bisher vorhandene alte Gerätehaus ist zu klein zur vollständigen Aufbewahrung der Tragkraftspritzenanlage TSA 8 mit TS 6/6 und der Wehrausrüstung. Bei jeder Überprüfung wurde dieses als zu klein und zudem schlecht beanstandet und der Gemeinde die Auflage geacht, ein neues Gerätehaus zu erstellen. So beschloss der damalige Gemeinderat im Jahre 1965 ein neues Gerätehaus zu bauen und ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit einer größeren Motorspritze TS 8 anzuschaffen. Nach langen schwierigen Kaufverhandlungen konnte ein geeigneter Platz und Baugrund käuflich erworben werden. Die Gesamtkosten beliefen sich damals auf knapp DM 17000. 

Am 9.Januar 1966 dann fand die Einweihung unseres zweiten Feuerwehrhauses (am Mühlweg) statt.
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LÖSCHGRUPPEN AUS DEN 60/70er JAHREN

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1978

Umbau des Feuerwehrhauses am Mühlweg

Auf Grund der sprunghaften Aufwärtsentwicklung der Gemeinde durch Ausweisung von Siedlungsgebieten, war der Feuersschutz mit den vorhandenen Gerätschaften nicht mehr gewährleistet. Daher beschloss der Gemeinderat im Jahre 1976 das vorhandene Gerätehaus am Mühlweg umzubauen. 
Es konnte am 20.06.1978 nach 3723 Arbeitsstunden der Feuerwehrmitglieder feierlich eingeweiht werden.
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1980

Gründung einer Damengruppe

Zur Verstärkung der Feuerwehr wurde 1980 eine Damengruppe gegründet, die auch zu
Leistungsprüfungen angetreten ist.
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v.l.: Gertraud Stöcklmeier, Irene Götz, Annemarie Wismeth, Christa Donhauser, Marianne Fruth, Regina Schmidt, Christa Paulus, Barbara Hofmann, Monika Peter

1981

Neues Löschfahrzeug LF 8

Auch das Löschfahrzeug war den Anforderungen nicht mehr gewachsen und so beschloss der Gemeinderat im September 1881 zum Gründungsfest 1882 ein größeres Löschfahrzeug (LF 8) der Freiwilligen Feuerwehr zu übergeben.
Als Einsatzfahrzeug stand jetzt ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 auf Mercedes-Benz Fahrgestell LF 608 D/35 zur Verfügung:

Baujahr 1882, Frontpumpe (FP 8/8 mit 1600 l/min Förderleistung bei einer Saughöhe von 3m bzw. 800 l/min bei einer Saughöhe von 7,5m und jeweils 8bar Druck), Tragkraftspritze TS8, Preßluftatmer PA80/1800-1, Stromerzeuger (5kVA-Generator) mit Beleuchtungssatz, Greifzeug (T532), Hydro-Spreizer SP30, Hydro-Schneidgerät S90, Motorsäge, Trennschleifer, Hohlstrahlrohr
 
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1982

100-jähriges Gründungsfest mit Fahrzeug- und Fahnenweihe
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1997 - 2005

Feuerwehrhausneubau in der Amberger Straße

Der Wunsch, einen Bauhof für die Gemeindemitarbeiter und die notwendigen Gerätschaften zu bauen, reifte im Gemeinderat schon sehr lange. Durch die Ausweisung des Gewerbegebiets in der Amberger Starße konnte die Gemeinde das passende Grundstück erwerben. Eine Kombination mit einem neuen Feuerwehrhaus hat sich angeboten, da das alte am Mühlweg gelegene Gerätehaus den neuzeitigen Ansprüchen nicht mehr entsprach. Das Untergeschoss des funktionalen Gebäudes am Ortseingang an der Amberger Straße ist dem Bauhof vorbehalten. Das restliche Gebäude dient den Zwecken der Feuerwehr. Der Schulungsraum wird von der Gemeinde auch als Raum für Gemeinderatssitzungen verwendet. Gut 4000 freiwillige Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder der Feuerwehr in den Bau ihres neuen Gerätehauses gesteckt und damit nicht nur der Gemeinde viel Geld gespart, sondern in ihrer Freizeit immer wieder aufs Neue bewiesen, dass sie eine starke Wehr sind. Als "Bauleiter" haben sich besonders damals stellv. Kommandant Klaus Simon, Kassier Karlheinz Scheibel und Peter Scheibel hervorgetan.
Nach acht Jahren Planungs- und Bauzeit wurde das neue Feuerwehrhaus am 18.09.2005 durch Pfarrer und bischöflich Geistlichen Rat Alois Albersdörfer und Pfarrer und stellv Dekan Rüdiger Löbermann gesegnet und durch den damaligen Bürgermeister Helmuth Wolf offiziel eingeweiht. Danach übergab Architekt Franz Balzer symbolisch
den Schlüssel an den damaligen Kommandanten Thomas Engelhard.
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2007

125-jähriges Gründungsfest
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Hinten v.l.: Claudia Simon, Peter Scheibel, Dietmar Baer, Franz Grasser, Robert Weiß, Reinhold Lehmeier, stellv. Kdt. Klaus Simon Vorne v.l.: Georg Weiß, Georg Peter, Norbert Lehmeier, Festleiter und Kdt. Karlheinz Scheibel, Vst. Josef Lehmeier, stellv. Vst. Günter Koller, Nikolaus Ludwig, Bernhard Schaller, Bgm. Helmuth Wolf Es fehlen: Markus und Thomas Englhard, Andreas Klose, Alois Singer

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2009

Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze UP3

Als die alte Tragkraftspritze TS 8 wegen eines Motordefekts nicht mehr Einsatzbereit war und die Pumpe ohnehin schon in die Jahre gekommen war, wurde im Jahr 2009 eine neue Tragkraftspritze UP3 von der von der Firma Ziegler durch die Gemeinde angeschafft. 
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2011

Neues Löschfahrzeug LF 10/6

Da sich die Gemeinde Ammerthal seit der Anschaffung des LF 8 im Jahre 1982 durch die Ausweisung mehrerer Baugebiete und eines Gewerbegebiets enorm vergrößert hat, konnte der Brandschutz im Gemeindegebiet nicht mehr ausreichend sichergestellt werden. Nach längerer Plannungsphase der Wehrführung um Kommandant Karlheinz Scheibel und der Zustimmung des damaligen Gemeinderates wurde schließlich ein Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 bei der Firma Ziegler in Auftrag gegeben.
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2019

Neue Einsatzkleidung für unsere Wehr

Die bis Dezember 2019 in der Fahrzeughalle hängenden Schutzanzüge des Modells "Bayern 2000" wurde durch neue, den aktuellen Standards geltenden, Einsatzuniformen ersetz. Hier entschied man sich zwei Versionen anzuschaffen, erstens spezielle Anzüge für die Atemschutzträger und zweitens eine THL-Version, für die restlichen aktiven Wehrmitglieder.
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2021

Tankumbau unseres Löschgruppenfahrzeugs 10/6

Da der bis dahin verbaute 1000 Liter Löschwassertank defekt war, wurde nach längerer Plannungsphase und dem Beschluss durch den Gemeinderat schließlich die Firma Popp Fahrzeugbau aus Ebermannsdorf mit dem Einbau eines neuen 1700 Liter Edelstahltanks beauftragt.
Durch den größeren Tank musste anschließend ein aufwendiger Umbau am Fahrzeug durchgeführt werden. Dieser Umbau wurde in über 40 Arbeitsstunden von Mitgliedern unserer aktiven Wehr durchgeführt.

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FÜR DIE ZUKUNFT ...


Derzeit laufen die Vorbereitungen zur Ersatzbeschafung für unser LF 8, welches seit 40 Jahren seinen
zuverlässigen Dienst in Ammerthal leistet.
GESCHICHTE UNSERER JUGENDFEUERWeHR

Die Aufgabe einer Jugendfeuerwehr ist in der Regel klar definiert. Sie hat zum einen, wie bei allen anderen Jugendgruppen auch, dafür Sorge zu tragen, dass sich die Reihen der aktiven Wehr nicht lichten. Sie hat die Aufgabe, den Nachwuchs behutsam an die späteren Aufgaben heranzuführen.

Im Jahre 1996 hat der damalige Kommandant Richard Stöcklmeier die erste Jugendgruppe der Ammerthaler Wehr ins Leben gerufen. Die Jugendgruppe legte noch im gleichen Jahr den Wissenstest und im folgenden Jahr die Truppmannausbildung erfolgreich ab.


Unter der Leitung mehrerer Ausbilder erlebte die Jugendfeuerwehr Ammerthal seit ihrer Gründung eine stete Weiterentwicklung. Im Jahre 2018 nahm dann die erste Ammerthaler Jugendgruppe mit Erfolg an der Leistungsspange der DJF teil.

AUSBILDER UND LEITER DER JUGENDFEUERWEHR

AMTSZEIT

1996 - 2002
2002 - 2005
2005 - 2012
2012 - 2015
2015 - 2016
2016 - 2018
2018 - heute

JUGENDWART

Stöcklmeier Richard
Kellner Helmut
Koller Günter
Koller Günter
Koller Günter
Koller Günter
Scheibel Christoph

STELLV. JUGENDWART

Lehmeier Reinhold
Koller Günter
Scheibel Peter
Hofmann Tobias
Baumer Florian
Götz Andreas
Götz Andreas